Eike Hirschmann

  • BSc PT, Mas­ter of Musc. & Sports Phy­sio­the­ra­pie
  • Frei­be­ruf­li­cher Phy­sio­the­ra­peut
  • Arbei­tet frei­be­ruf­lich für den DSV und in Münch­ner Pra­xen
  • Dozen­ten­tä­tig­keit u.a. an der Hoch­schu­le Fre­se­ni­us

Schwerpunkte

  • Knie­ge­lenk
  • Hüft­ge­lenk
  • Schul­ter­ge­lenk
  • Sport­ver­let­zun­gen
eike_neu

Durch immer wie­der­keh­ren­de klei­ne­re und grö­ße­re Ver­let­zun­gen im Sport inter­es­sier­te es mich schon früh wie unser Kör­per funk­tio­niert, wie er sich nach Ver­let­zun­gen rege­ne­riert und wie man ihn dabei am bes­ten unter­stüt­zen kann. Mein Wunsch einen Beruf aus­zu­üben, der es mir ermög­licht, Theo­rie und Pra­xis mög­lichst eng mit­ein­an­der zu ver­bin­den, führ­ten mich zur Phy­sio­the­ra­pie.

 

Nach der Aus­bil­dung schloss ich einen Bache­l­or of Sci­en­ce an der HAWK in Hil­des­heim an. Nach zwei Jah­ren Berufs­er­fah­rung in der Herz­kli­nik Augus­ti­num Mün­chen und einer Ortho­pä­disch ori­en­tier­ten Pra­xis, ging ich nach Aus­tra­li­en an die Uni­ver­si­ty of South Aus­tra­lia um einen Mas­ter in Mus­ku­­los­kel­e­ta­­ler- und Sport­phy­sio­the­ra­pie abzu­schlie­ßen. Aus­tra­li­en kann als Vor­rei­ter in der Phy­sio­the­ra­pie bezeich­net wer­den, denn dort wur­de der Beruf des Phy­sio­the­ra­peu­ten als eines der ers­ten Län­der an die Hoch­schu­le gelehrt. Des Wei­te­ren unter­liegt die Phy­sio­the­ra­pie in Aus­tra­li­en nicht der Wei­sungs­ge­bun­den­heit der Ärz­te. Das bedeu­tet, dass der Pati­ent direkt und ohne Rezept zu sei­nem Phy­sio­the­ra­peu­ten gehen kann. Des­halb müs­sen die Phy­sio­the­ra­peu­ten dort über her­vor­ra­gen­de dia­gnos­ti­sche Fähig­kei­ten ver­fü­gen, um even­tu­el­le Risi­ko­fak­to­ren erken­nen zu kön­nen.

 

Sport war schon immer mein Hob­by – ange­fan­gen mit Kara­te, bis ich nach Mün­chen zog, wo mich das Ski­fah­ren, Moun­tain­bi­ken, Renn­rad fah­ren und Wan­dern begeis­ter­te. Wie es ist nach einer Ver­let­zung nicht so zu kön­nen wie man will und sich in sei­nem eige­nen Bewe­gungs­drang zurück­hal­ten zu müs­sen, weiß ich also aus eige­ner, schmerz­li­cher Erfah­rung. In Aus­tra­li­en wur­de der Sport erst­mals auch Teil mei­nes Berufs: Im Rah­men des Stu­di­ums betreu­te ich ein Team der U18 des Aus­tra­li­en Rules Foot­ball. Nach mei­ner Rück­kehr nach Deutsch­land fing ich an, die Ski-Alpin Tech­nik Natio­nal­mann­schaft des DSV zu betreu­en und wur­de zum betreu­en­den Phy­sio­the­ra­peu­ten von Felix Neu­re­u­ther, Fritz Dop­fer und Ste­fan Luitz. In die­ser Zeit lern­te ich, wie es ist, wenn der Kör­per in bestimm­ten Situa­tio­nen funk­tio­nie­ren muss, eigent­lich kei­ne Zeit für Ver­let­zun­gen ist und dass sich die Art, wie Hoch­leis­tungs­sport­ler ihren Kör­per „pfle­gen“ auf jeden Men­schen über­tra­gen lässt. Auf dem Weg zur Selb­stän­dig­keit kam ich mit dem Free­s­ki Natio­nal­team in Kon­takt, wel­ches ich nun auf dem Weg zu Olym­pia 2018 beglei­te.

Es war und ist mir immer wich­tig mei­ne Arbeit mit den neues­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen zu unter­mau­ern. An die­ser Über­zeu­gung sowie an mei­nem Wis­sen las­se ich regel­mä­ßig Stu­die­ren­de der Hoch­schu­le Fre­se­ni­us teil­ha­ben.